Schlagwort-Archive: Herbstliche Gerichte

Quiche mit Kürbis, Ziegenfrischkäse, Trauben und Walnüssen

Ein Spaziergang über den Herbstmarkt am Wochenende hat mich zu diesem Rezept inspiriert. Die Sonne lachte und die Kürbisse leuchteten – da konnte ich nicht widerstehen und musste einige Exemplare mitnehmen, und etwas Leckeres daraus zaubern … Quiche mit Kürbis, Ziegenfrischkäse, Trauben und Walnüssen weiterlesen

Tris vom Knödel – Hommage an Südtirol

… und weil es in Südtirol so schön ist, waren wir auch in diesem Herbst wieder dort und ließen uns von der hervorragenden Küche und den gastfreundlichen Menschen inspirieren. Zu Hause musste ich gleich die leckeren Rezepte für Knödeltris, Tris di Knoedel oder Knödel Dreierlei – insbesondere aber die Rote Bete Knödel – ausprobieren, die ich schon bei unserem ersten Besuch mitgebracht hatte.  Tris vom Knödel – Hommage an Südtirol weiterlesen

Polenta mit Pilzen, Ricotta und Trüffelöl

Beim Durchblättern des Kochbuchs „Genussvoll vegetarisch“ von Ottolenghi bin ich auf dieses Polenta-Rezept gestoßen. Ottolenghi nennt es Kräuterpolenta mit Pilzen und verwendet jede Menge Kräuter (Estragon, Kerbel, Thymian, Rosmarin), dazu Knoblauch und Trüffelöl. Eine, wie ich finde, gewagte Kombination. Ich mag Polenta am liebsten cremig, mit Sauerrahm oder Joghurt und etwas geriebenem Hartkäse. So habe ich sie als Kind schon gerne gegessen. Trotz meiner Skepsis hat mich das Rezept inspiriert und meine abgespeckte Variante davon möchte ich euch nicht vorenthalten. Polenta mit Pilzen, Ricotta und Trüffelöl weiterlesen

Kartoffel-Champignon-Pflaumen-Torte

„Mit der Kartoffel ist es wie mit guten Beziehungen: Vertraut, aber nie langweilig.“ 

Der Spruch könnte von mir sein, denn ich bin eine bekennende Kartoffel-Liebhaberin. Von der guten Pellkartoffel mit Quark oder gesalzener Butter bis zu extravaganten Kreationen wie beispielsweise einer Vichyssoise mit Rosenblättern (ein französisches Kartoffel-Süppchen, das schaumig und kalt serviert wird) – ich esse Kartoffeln für mein Leben gern.
Kartoffel-Champignon-Pflaumen-Torte-Rezept-1-IMG_5775Das folgende Rezept ist eigentlich eines für ein Reste-Essen, zumindest auf den ersten Blick. Die Kombination der erdigen Knolle mit frischem Thymian, Pilzen und in Zwetschgenschnaps getränkten Pflaumen gibt dem Gericht jedoch die nötige Raffinesse, so dass die Torte durchaus als feines Hauptgericht serviert werden kann. Dann passt dazu z. B. ein Feldsalat mit Walnüssen und Parmesan-Spänen. Sie eignet sich aber auch als Beilage, z. B. zu Lamm oder Rind, am besten in Begleitung einer dunklen, schweren Soße und mit einem guten Rotwein.

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Blätterteig-Tarte mit Ziegenkäse und Heidelbeeren

Ich bin eine begeisterte „Teigmacherin“;  ich liebe es zu kneten, zu walken und die richtige Konsistenz des Teiges mit den Händen zu erspüren. Dafür brauche ich Zeit und Muße. Wenn aber Freunde spontan vorbeikommen und schnell etwas Leckeres auf den Tisch muss, ist der fertige Blätterteig ideal.  Blätterteig-Tarte mit Ziegenkäse und Heidelbeeren weiterlesen

Sauerkraut-Tarte

Gastbeitrag von Stephan: Meine Frau liebt Sauerkraut, ich nicht so sehr. Entsprechend zurückhaltend war meine Begeisterung, als sie mir sagte: „Wir haben noch so viel frisches Sauerkraut, das müssen wir essen“.  Und dann kam das Blech aus dem Ofen ….

Kurz: Es gab die beste Sauerkrautzubereitung, die mir je auf die Zunge kam. Es blieb nichts übrig; auch von dem leichten Pfälzer Chardonnay (Niersteiner Hipping), den es dazu gab. Sauerkraut-Tarte weiterlesen

Herbstliche Quiche – Variationen

Eine Quiche ist das perfekte Gericht  – für hungrige Gäste und eine entspannte Köchin, denn der herzhafte Kuchen ist unkompliziert in der Zubereitung und lässt sich gut vorbereiten oder sogar vorbacken.Quiche mit Pfifferlingen - Echtes Essen

Die klassische französische Quiche Lorraine aus Mürbeteig, Speck, Eiern und Crème Fraîche ist mir oft etwas zu deftig, deswegen experimentiere ich jedes Mal mit dem Belag und auch ein bisschen mit dem Teig.

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Klausenburger Kraut – Sauerkrautauflauf siebenbürgisch

„Sei mir gegrüßt, mein Sauerkraut,
Holdselig sind deine Gerüche!“ (Heinrich Heine)

Heine muss ein Gourmet gewesen sein. Auch wenn der Geruch nach Sauerkraut heute nicht mehr so ganz in die (Designer)Küchen zu passen scheint – ich bin ein Fan von (selbst eingelegten) Sauerkraut und esse es am liebsten roh, als Salat, mit einem Schuss Olivenöl und frischem gemahlenem Pfeffer. Roh, d. h. ungekocht bzw. nicht pasteurisiert, ist es am gesündesten, denn nur dann bleiben die probiotischen Mikroorganismen am Leben.

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Klausenburger Kraut mit Polentakruste

Eine einfache und äußerst schmackhafte Zubereitungsform ist das sogenannte „Klausenburger Kraut“, ein fester Bestandteil der traditionellen siebenbürgischen Küche. Es existieren unzählige regionale Varianten davon und auch in Ungarn kennt man es unter dem Namen: „Kolozsvari Kaposzta“. Benannt ist dieser Auflauf nach der Stadt Klausenburg (Cluj-Napoca/Kolozsvár), die im Nordwesten Rumäniens liegt.

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Rote-Bete-Terrine mit Joghurt-Meerrettich-Soße

Diese kleine pikante Beilage mit Rote Bete habe ich zum ersten Mal bei Martina im Weincafe gegessen, allerdings nicht zum Tafelspitz, sondern als Vorspeise. Weil ich sie so erfrischend fand, habe ich sie „nachgekocht“, ohne richtiges Rezept, eher nach Geschmack.
Rote Bete gibt es im Handel roh als Knolle, in der Vakuumverpackung, als vorgekochte Knollen oder Scheiben im Glas, eingelegt in Gewürz-Sud.

Nach meiner Erfahrung schmeckt die Terrine am besten aus eingelegten Rote-Beten. Sie sollten allerdings mit Zucker oder Honig eingelegt sein, oft wird Süßstoff verwendet, der den Geschmack verfälscht. Rote-Bete-Terrine mit Joghurt-Meerrettich-Soße weiterlesen