Wirsing mit Wuzerl

Manche Gerichte – wie Wirsing mit Wuzerl – entstehen eher durch Zufall, ich wollte eigentlich eine Wirsing-Kartoffelroulade nachkochen, hatte aber kein Rezept…  Also war Improvisieren angesagt.

Wirsing, die eleganteste unter den Kohlarten, hat 31 Kilokalorien pro 100 g, enthält wie alle Kohlsorten reichlich Senföle, doppelt so viel Eiweiß, Fette,  Eisen und Phosphor wie Weiß- oder Rotkohl, außerdem  mehrere B-Vitamine und Vitamin C. Das perfekte (Winter)gemüse!

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C H E E S E ! – Cake

Ich liebe Käsekuchen – und nicht nur ich – denn auf jedem guten Kuchenbuffet darf er nicht fehlen und es gibt sicher 1000 Varianten und Rezepte davon. Doch manchmal bleibt das cheese!-Lächeln einem im Halse stecken – weil der gemeine Käsekuchen pappig, mehlig, fade schmeckt, ganz zu schweigen von dem Kuchenboden, der oft unter der Serviette versteckt, übrig bleibt. C H E E S E ! – Cake weiterlesen

Kürbis-Suppe – süß oder sauer?

Die einzige Kürbissorte, die ich für meine Kürbissuppe verwende, ist der Hokkaido-Kürbis. Er muss nicht geschält werden und hat zudem eine intensive, orange Farbe. Er schmeckt nicht so stumpf wie einige seiner Verwandten und eignet sich damit auch für raffinierte Rezepte.

Kuerbissuppe-mit-Safran-RezeptZutaten: Für etwa 4 Portionen einen halben mittelgroßen Hokkaido, entkernt und mit Schale in Würfel geschnitten, 2 Karotten geschält , 2 Scheiben frische Ananas, ebenfalls gewürfelt, ein Stück Ingwer (so groß wie ein halber Daumen, wer mag auch mehr), Salz, Butter oder neutrales Öl, Chili-Fäden oder Piment d’Esplette, 150 ml Kokosmilch aus der Dose, ungesüßt. Kürbis-Suppe – süß oder sauer? weiterlesen

Marquise de Pompadour und die siebenbürgischen Primärtugenden …

Meine Consommé mit Suppenstrudel hat eine lange Tradition.

„Die Liebe eines Mannes wird im Bett gewonnen und bei Tisch erhalten…“
(Marquise de Pompadour, 1721-1764)

…so hat es meine Oma zwar nicht ausgedrückt, aber so ähnlich wohl gemeint: Die siebenbürgisch-sächsische Frau sollte bestimmte Tugenden besitzen (oder Land – Anmerkung der Autorin), damit sie überhaupt für den Heiratsmarkt in Frage kommt. Ist es ihr gelungen, ein Mannsbild für sich zu begeistern und gipfelt diese Begeisterung gar in einer Hochzeit, zeigen sich die wahren Fähigkeiten der Frau (heute würden wir „Kernkompetenzen“ sagen). Denn ab da liegt es primär an ihr, wenn der (Ehe)-Mann erst „fremdschläft“ und dann „fremdisst“ –  oder war die Reihenfolge umgekehrt?

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Ganz einfach: Grießklößchen

Die Zubereitung von Suppeneinlagen aller Art habe ich bis vor nicht allzu langer Zeit meiner Mutter und meinem Vater (!) überlassen, also kamen die Grießklößchen für die klaren Suppen aus Köln, portionsweise abgepackt. Bei Mama gibt es Rezepte für eine harte und eine weiche Variante, die harten Klößchen haben neben Grieß auch einen Anteil Semmelbrösel, die weichen bestehen nur aus Weichweizengrieß. Ich mag die Harten lieber – doch sie  sind leider  unansehnlicher (gräulich, durch die Semmelbrösel) als ihre weichen Brüder und ich habe  schon Klößchen über den Tisch fliegen sehen…, wenn ihnen mit dem Löffel nicht beizukommen war.
Es musste demnach eine Variante her, Ganz einfach: Grießklößchen weiterlesen

Ich glaube, ich bin ein FOODIE…

Kochbuch-Siebenbürgen-Koch-Blog-Kochen-Backen-RezeptWas das ist? Foodies sind Wesen, die verrückt sind nach Kochen, Essen (und Trinken) und sich für alles interessieren, was mit kulinarischem Genuss zu tun hat – aber auch für die Herkunft und Besonderheiten der Zutaten, die Techniken der Zubereitung, Rezepte, die kulturellen und ernährungswissenschaftlichen Hintergründe.

Foodies achten auf Qualität und kaufen Lebensmittel bewusst ein, wenn möglich regional und saisonal, biologisch. Sie sind jedoch nie dogmatisch, sondern offen für neue Ideen und ständig auf der Jagd nach unbekannten Rezepten.

Foodies  gibt es in allen Altersklassen; sie leben auf dem Land oder in der Großstadt;  sie treffen sich öffentlich in Restaurants oder heimlich und konspirativ in Privatwohnungen um gemeinsam ihrer Leidenschaft zu frönen …

Ich habe schon als Kind beim Kochen und Backen zugeschaut und mitgeholfen. Vielleicht weil es in den Küchen  immer gut geduftet hat und sie der Ort waren, wo die wirklich wichtigen Dinge des Lebens besprochen und die spannendsten Geschichten erzählt wurden.

Ich schreibe diesen Blog, obwohl ich keine professionelle Vorbildung – weder journalistisch noch gastronomisch – habe. Ich tue es einfach aus Spaß und Lust am Kochen, Genießen und Schreiben; und weil ich mir wünsche, auf diesem Wege andere „Foodies“ (oder solche, die es werden wollen) zu treffen. Also – wo immer Ihr seid – fühlt Euch herzlich eingeladen, wir treffen uns an der virtuellen Küchentheke …

Marie