Archiv der Kategorie: Vegetarisch

Beilage Nr.1 zum Federvieh: Rotkraut im Apfelmantel

Die „Thanksgiving-Pute“ in ihrer nackten, knusprigen Pracht gibt es samt Rezept im Gastbeitrag von Jutta – Die Pute hat hervorragend geschmeckt, nicht zuletzt dank des nächtlichen Sole-Bades, das ihr Jutta angedeihen ließ. Als Beilagen gab es Kartoffelklöße mit einer feinen Soße und gefüllte Äpfel.

Rezept-Rotkraut-Apfel-Mantel

Die Zubereitung der Äpfel war mein Part und hier kommt das Rezept: Beilage Nr.1 zum Federvieh: Rotkraut im Apfelmantel weiterlesen

Focaccia mit Rosmarin oder Walnüssen

Schon wieder Hefeteig-Rezept, aber mit Kartoffeln. Wer nicht weiß, wie man mit der „Diva“ Hefeteig umgeht, möge den Artikel dazu vor dem Backen bitte durchlesen. Heute gibt es eine pikante italienische Variante: Focaccia (Mehrzahl: Focacce)Rezept-kartoffel-focaccia-mit-rosmarin-und-walnussen-HefeteigSie stammt aus Ligurien und die Menschen dort essen sie bereits zum Frühstück, als Imbiss zwischendurch oder als mundgerechte Häppchen zum Aperitif.  Obwohl sie an eine Pizza erinnert, gibt es wesentliche Unterschiede: Focaccia mit Rosmarin oder Walnüssen weiterlesen

Integration auf hessisch – aber bitte „mit Musik“

Mein erstes „hessisches“ Date hatte ich – wie sich das gehört – in einer Ebbelwoi-Kneipe mit einem idyllischen Garten, unter Kastanienbäumen. Ich kannte bis zu diesem Zeitpunkt weder die hessische Lebensart des „Äppler„- Trinkens, noch irgendwelche hessische Spezialitäten.

Sehr gespannt und auch ein bisschen „hibbellisch“ (hessisch für nervös, aufgeregt) studierte ich die Speisekarte. Unter „Grie Soß“ konnte ich mir noch etwas vorstellen, aber bei „Handkäs mit Musik“ war ich schon sehr unsicher. Ob man den mit den Händen aß? Integration auf hessisch – aber bitte „mit Musik“ weiterlesen

Kürbis-Suppe – süß oder sauer?

Die einzige Kürbissorte, die ich für meine Kürbissuppe verwende, ist der Hokkaido-Kürbis. Er muss nicht geschält werden und hat zudem eine intensive, orange Farbe. Er schmeckt nicht so stumpf wie einige seiner Verwandten und eignet sich damit auch für raffinierte Rezepte.

Kuerbissuppe-mit-Safran-RezeptZutaten: Für etwa 4 Portionen einen halben mittelgroßen Hokkaido, entkernt und mit Schale in Würfel geschnitten, 2 Karotten geschält , 2 Scheiben frische Ananas, ebenfalls gewürfelt, ein Stück Ingwer (so groß wie ein halber Daumen, wer mag auch mehr), Salz, Butter oder neutrales Öl, Chili-Fäden oder Piment d’Esplette, 150 ml Kokosmilch aus der Dose, ungesüßt. Kürbis-Suppe – süß oder sauer? weiterlesen

Ganz einfach: Grießklößchen

Die Zubereitung von Suppeneinlagen aller Art habe ich bis vor nicht allzu langer Zeit meiner Mutter und meinem Vater (!) überlassen, also kamen die Grießklößchen für die klaren Suppen aus Köln, portionsweise abgepackt. Bei Mama gibt es Rezepte für eine harte und eine weiche Variante, die harten Klößchen haben neben Grieß auch einen Anteil Semmelbrösel, die weichen bestehen nur aus Weichweizengrieß. Ich mag die Harten lieber – doch sie  sind leider  unansehnlicher (gräulich, durch die Semmelbrösel) als ihre weichen Brüder und ich habe  schon Klößchen über den Tisch fliegen sehen…, wenn ihnen mit dem Löffel nicht beizukommen war.
Es musste demnach eine Variante her, Ganz einfach: Grießklößchen weiterlesen

Ich glaube, ich bin ein FOODIE…

Kochbuch-Siebenbürgen-Koch-Blog-Kochen-Backen-RezeptWas das ist? Foodies sind Wesen, die verrückt sind nach Kochen, Essen (und Trinken) und sich für alles interessieren, was mit kulinarischem Genuss zu tun hat – aber auch für die Herkunft und Besonderheiten der Zutaten, die Techniken der Zubereitung, Rezepte, die kulturellen und ernährungswissenschaftlichen Hintergründe.

Foodies achten auf Qualität und kaufen Lebensmittel bewusst ein, wenn möglich regional und saisonal, biologisch. Sie sind jedoch nie dogmatisch, sondern offen für neue Ideen und ständig auf der Jagd nach unbekannten Rezepten.

Foodies  gibt es in allen Altersklassen; sie leben auf dem Land oder in der Großstadt;  sie treffen sich öffentlich in Restaurants oder heimlich und konspirativ in Privatwohnungen um gemeinsam ihrer Leidenschaft zu frönen …

Ich habe schon als Kind beim Kochen und Backen zugeschaut und mitgeholfen. Vielleicht weil es in den Küchen  immer gut geduftet hat und sie der Ort waren, wo die wirklich wichtigen Dinge des Lebens besprochen und die spannendsten Geschichten erzählt wurden.

Ich schreibe diesen Blog, obwohl ich keine professionelle Vorbildung – weder journalistisch noch gastronomisch – habe. Ich tue es einfach aus Spaß und Lust am Kochen, Genießen und Schreiben; und weil ich mir wünsche, auf diesem Wege andere „Foodies“ (oder solche, die es werden wollen) zu treffen. Also – wo immer Ihr seid – fühlt Euch herzlich eingeladen, wir treffen uns an der virtuellen Küchentheke …

Marie