Archiv der Kategorie: Süßes

Die leckerste Ménage à trois – Mürbeteig

Wie wird ein Mürbeteig richtig gut? Dreiecksbeziehungen können aufregend, anregend, kompliziert oder zermürbend sein – die folgende ist schlicht und ergreifend lecker, einfach und mürbe: Mehl, Zucker, Fett und sonst nichts. Nur das (Mengen)verhältnis zwischen den Protagonisten muss stimmen.

Mürbeteig gibt es in vielen Varianten, sowohl süß als auch salzig. Er ist sehr vielseitig einsetzbar und schnell zubereitet. Ich backe oft und gerne Tartes mit Früchten und deshalb stelle ich zuerst eine süße Variante vor. Die leckerste Ménage à trois – Mürbeteig weiterlesen

Eggs, Eggs, Eggs… Schatz, wie willst du deine Eier?

Diese Frage (an den Mann ihres/seines Herzens gestellt) kann durchaus etwas darüber aussagen, in welcher Phase der Beziehung frau/man sich gerade befindet …
Mir fällt dazu natürlich auch Loriots Sketch:
„Das Frühstücksei“ 
 ein, das Parade-Beispiel für „gelungene“ Paar-Kommunikation – und immer wieder ein Genuss.

Weil ich gerne Eier esse (außer roh!)  habe ich mich mal näher mit ihnen beschäftigt und viel Neues erfahren. Hier eine „Kostprobe“:

Eggs, Eggs, Eggs… Schatz, wie willst du deine Eier? weiterlesen

Vom Umgang mit einer Diva…

oder: Der (lange) Weg zum perfekten Hefeteig…

Schon als kleines Mädchen habe ich das Näschen verbotenerweise in den warmen,  weichen Hefeteig gedrückt, den meine Oma Rosi zubereitet und zum „Aufgehen“, mit einem Küchentuch abgedeckt, an einem warmen Ort (z. B. unter der Daunendecke, im Bett)  versteckt hat.Hefeteig-Hörnchen-Rezept

Seither ist der Hefeteig mein liebster Teig – seine Zubereitung allerdings ist eine Kunst, die nicht nur vom Können der Bäckerin abhängt – der Hefeteig ist launisch, unberechenbar, mal zu stark aufgeplustert oder kraftlos und schlaff. Er bedarf also in jedem  Fall besonderer Behandlung… aber zunächst einige Fakten zu den Grundzutaten: Vom Umgang mit einer Diva… weiterlesen

Ich muss noch etwas klären… Butterschmalz

Butterschmalz-geklärte-Butter-ButterfettIch verwende gerne geklärte Butter, auch Butterschmalz oder Butterfett genannt. Normale Butter enthält ca. 80% reines Fett, der Rest ist Milcheiweiß, Wasser und Milchzucker. Um reines Butterfett zu erhalten, schmelze ich die Butter in einem Topf bei mittlerer Hitze langsam, bis  an der Oberfläche eine Schaumschicht (Siedeschaum) aus Milcheiweiß erscheint. Diese kann mit einem Schaumlöffel entfernt werden. Auch am Topfboden setzt sich ein Teil des  Milcheiweißes ab. Durch das vorsichtige Abgießen bekommt man  goldgelbes Butterschmalz, der milchige Bodensatz bleibt im Topf. Beim Abkühlen wird das Fett fest und hält sich im Kühlschrank in einem gut verschlossenen Glas einige Wochen. Ich muss noch etwas klären… Butterschmalz weiterlesen

C H E E S E ! – Cake

Ich liebe Käsekuchen – und nicht nur ich – denn auf jedem guten Kuchenbuffet darf er nicht fehlen und es gibt sicher 1000 Varianten und Rezepte davon. Doch manchmal bleibt das cheese!-Lächeln einem im Halse stecken – weil der gemeine Käsekuchen pappig, mehlig, fade schmeckt, ganz zu schweigen von dem Kuchenboden, der oft unter der Serviette versteckt, übrig bleibt. C H E E S E ! – Cake weiterlesen

Ich glaube, ich bin ein FOODIE…

Kochbuch-Siebenbürgen-Koch-Blog-Kochen-Backen-RezeptWas das ist? Foodies sind Wesen, die verrückt sind nach Kochen, Essen (und Trinken) und sich für alles interessieren, was mit kulinarischem Genuss zu tun hat – aber auch für die Herkunft und Besonderheiten der Zutaten, die Techniken der Zubereitung, Rezepte, die kulturellen und ernährungswissenschaftlichen Hintergründe.

Foodies achten auf Qualität und kaufen Lebensmittel bewusst ein, wenn möglich regional und saisonal, biologisch. Sie sind jedoch nie dogmatisch, sondern offen für neue Ideen und ständig auf der Jagd nach unbekannten Rezepten.

Foodies  gibt es in allen Altersklassen; sie leben auf dem Land oder in der Großstadt;  sie treffen sich öffentlich in Restaurants oder heimlich und konspirativ in Privatwohnungen um gemeinsam ihrer Leidenschaft zu frönen …

Ich habe schon als Kind beim Kochen und Backen zugeschaut und mitgeholfen. Vielleicht weil es in den Küchen  immer gut geduftet hat und sie der Ort waren, wo die wirklich wichtigen Dinge des Lebens besprochen und die spannendsten Geschichten erzählt wurden.

Ich schreibe diesen Blog, obwohl ich keine professionelle Vorbildung – weder journalistisch noch gastronomisch – habe. Ich tue es einfach aus Spaß und Lust am Kochen, Genießen und Schreiben; und weil ich mir wünsche, auf diesem Wege andere „Foodies“ (oder solche, die es werden wollen) zu treffen. Also – wo immer Ihr seid – fühlt Euch herzlich eingeladen, wir treffen uns an der virtuellen Küchentheke …

Marie