Archiv der Kategorie: Suppen & Salate

Rote Bete Carpaccio mit Radicchio, Kirschen und Ziegenkäse

Ich mag Rote Bete gerne,  manchmal ist mir ihr Geschmack jedoch etwas zu erdig. Da helfen  „anregende“ Partner, wie bei diesem Rezept der bittere Radicchio oder die säuerlichen Kirschen und der cremige Ziegenkäse. Mein Salat entstand anlässlich des letzten Familien-Weihnachtsessens, nach dem Motto „Heute sehe ich rot!“. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.  Rote Bete Carpaccio mit Radicchio, Kirschen und Ziegenkäse weiterlesen

„Avocado and Friends“ (Avocado mit Kartoffel-Radicchio-Chicoree-Feld-Salat und Nüssen)

Die Kombination von Radicchio und Kartoffeln, als Salat angerichtet, habe ich zum ersten Mal im Salon Schmidts in Köln gegessen und gleich in mein Salat-Repertoire übernommen, wenn auch in abgewandelter Form. Die Original-Zutaten sind gekochte Kartoffeln, Radicchio und Zwiebelringe in einer sämigen Soße mit dunklem Balsamico-Essig, Honig, Senf und Olivenöl. Inzwischen habe ich einige Varianten ausprobiert, die hier beschriebene schmeckt mir am besten und ist eine richtige „Power-Mahlzeit“. „Avocado and Friends“ (Avocado mit Kartoffel-Radicchio-Chicoree-Feld-Salat und Nüssen) weiterlesen

Oktopus mit Asia-Salat – Stephens Rezept aus Madagaskar

Neulich haben wir mal wieder gemeinsam mit Freunden gekocht, die alle ein Rezept und die Zutaten mitbrachten. Nach ein paar kleineren Amuse-Gueule gabe es Jaboksmuscheln in Vanille-Sauce, Oktopus mit einen Asia Salat, danach eingelegte Paprika, Lammspieße mit Zitrone und Lorbeer, dazu eine Kartoffeln-Champignon-Pflaumen-Torte und als Dessert eine Zitronen-Baiser-Tarte und Himbeer-Törtchen mit weißer Schokolade. Ein halber Tag Kochen, Essen, Trinken, Schwätzen und Lachen.

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Vinete – Auberginenmus bei 30°

Echtes Essen in Kronstadt – diese Vinete schmeckte auch bei 30° im Schatten und war das beste Auberginen-Mus, das ich jemals gegessen habe (sorry, Mama). Cremig, mild, pur. Dazu gab es  „telemea“, einen typisch rumänischen Schafskäse, fruchtige Tomaten und klein gewürfelte Zwiebeln. Alles separat und appetitlich angerichtet, so wie ich es mag. Vinete – Auberginenmus bei 30° weiterlesen

Linsen de luxe: Linsen-Sellerie-Salat mit Haselnüssen

Zugegeben, Linsen standen auf meiner kulinarischen Präferenz-Skala ganz weit unten, gleich nach sauren Nieren. Irgendwie musste ich bei Linsen immer an „Arme-Leute-Küche“ denken, fette Wurst-Eintöpfe mit Bäh- und Bläh-Potenzial. Den Durchbruch schaffte die Linse bei mir erst spät und in Form dieses feinen Salates, der beweist, dass  Linsen auch anders können, wenn sie in der „richtigen“ Gesellschaft sind. Linsen de luxe: Linsen-Sellerie-Salat mit Haselnüssen weiterlesen

Variationen in „orange“

IMG_3481-OrangenSie sind da: die Orangen aus Soller/Mallorca. Sie kommen per Post, direkt bis vor die Haustüre. Und dann öffne ich das Kistchen und der Duft der Orangen weckt Erinnerungen an den Urlaub in Soller… und diese Vorboten des Frühlings verheißen Sonne,  Wärme und gute Laune, gerade wenn die Landschaft bei uns noch im Schnee-Matsch versinkt… Variationen in „orange“ weiterlesen

Was vom Teige übrig blieb: Suppenstrudel siebenbürgisch

Suppen sind „soulfood“, das war schon so, bevor es den neudeutschen Begriff dafür gab.  Wenn es mir schlecht ging, half eine gute „Strudelsuppe“. Das Rezept für die Suppenzubereitung habe ich bereits an anderer Stelle beschrieben, hier geht es um die „Strudel“, die nicht umsonst so heißen wie ihre „großen Brüder“ (Apfelstrudel, Topfenstrudel usw.).  Was vom Teige übrig blieb: Suppenstrudel siebenbürgisch weiterlesen

Tafelspitz für Sissi

Bei den niedrigen Außentemperaturen hatte ich gestern mal wieder Lust auf ein „Süppchen“.  Diesmal sollte es nicht nur eine Brühe geben, sondern auch das „Suppenfleisch“ – der Tafelspitz – musste als Hauptgericht zum Einsatz kommen. Nun ist gekochtes Fleisch oft mit der Assoziation von Krankenhaus-Kost behaftet; blasse, trockene „Lappen“, wenn man Glück hat mit irgendeiner Soße, die das Hinunterschlucken erleichtert. Genuss ist anders. Aber zum Glück ist das nur ein Vorurteil, denn der Tafelspitz – und dabei handelt es sich um Siedfleisch – belehrt uns eines Besseren. Tafelspitz für Sissi weiterlesen

Rote-Bete-Terrine mit Joghurt-Meerrettich-Soße

Diese kleine pikante Beilage mit Rote Bete habe ich zum ersten Mal bei Martina im Weincafe gegessen, allerdings nicht zum Tafelspitz, sondern als Vorspeise. Weil ich sie so erfrischend fand, habe ich sie „nachgekocht“, ohne richtiges Rezept, eher nach Geschmack.
Rote Bete gibt es im Handel roh als Knolle, in der Vakuumverpackung, als vorgekochte Knollen oder Scheiben im Glas, eingelegt in Gewürz-Sud.

Nach meiner Erfahrung schmeckt die Terrine am besten aus eingelegten Rote-Beten. Sie sollten allerdings mit Zucker oder Honig eingelegt sein, oft wird Süßstoff verwendet, der den Geschmack verfälscht. Rote-Bete-Terrine mit Joghurt-Meerrettich-Soße weiterlesen

Integration auf hessisch – aber bitte „mit Musik“

Mein erstes „hessisches“ Date hatte ich – wie sich das gehört – in einer Ebbelwoi-Kneipe mit einem idyllischen Garten, unter Kastanienbäumen. Ich kannte bis zu diesem Zeitpunkt weder die hessische Lebensart des „Äppler„- Trinkens, noch irgendwelche hessische Spezialitäten.

Sehr gespannt und auch ein bisschen „hibbellisch“ (hessisch für nervös, aufgeregt) studierte ich die Speisekarte. Unter „Grie Soß“ konnte ich mir noch etwas vorstellen, aber bei „Handkäs mit Musik“ war ich schon sehr unsicher. Ob man den mit den Händen aß? Integration auf hessisch – aber bitte „mit Musik“ weiterlesen