Archiv der Kategorie: Fisch & Fleisch

In dieser Übersicht findet Ihr alle von mir aufgeschriebenen Gerichte und Rezepte für die Zubereitung von Fisch und Fleisch oder für geeignete Beilagen.

Oktopus mit Asia-Salat – Stephens Rezept aus Madagaskar

Neulich haben wir mal wieder gemeinsam mit Freunden gekocht, die alle ein Rezept und die Zutaten mitbrachten. Nach ein paar kleineren Amuse-Gueule gabe es Jaboksmuscheln in Vanille-Sauce, Oktopus mit einen Asia Salat, danach eingelegte Paprika, Lammspieße mit Zitrone und Lorbeer, dazu eine Kartoffeln-Champignon-Pflaumen-Torte und als Dessert eine Zitronen-Baiser-Tarte und Himbeer-Törtchen mit weißer Schokolade. Ein halber Tag Kochen, Essen, Trinken, Schwätzen und Lachen.

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Stephens Schillerlocken mit Dill-Schmand auf Pumpernickel

Stephens erste Vorspeise aus dem Menü: „Sechs zum Essen“ ist ein Klassiker, der hier durch den Ingwer an Raffinesse gewinnt. Ich bin ein absoluter Ingwer-Fan, schon seit Jahren (und nicht erst seit Alfons Schuhbeck die Zauberwurzel preist), und war gespannt, ob Ingwer tatsächlich zu dieser Komposition passt. Hat er – sehr gut sogar. Und die verdauungsfördernde Wirkung von frischem Ingwer kann bei dem fetten Fisch nicht schaden. Stephens Schillerlocken mit Dill-Schmand auf Pumpernickel weiterlesen

Roh marinierter Lachs auf Kartoffel-Carpaccio von Stephen

Stephen hat diese Vorspeise bei „Sechs zum Essen“ zubereitet. Ihm beim Kochen zuzusehen ist (mir) immer wieder ein besonderes Vergnügen. Sein hingebungsvoller,  ja beinahe zärtlicher Umgang mit Lebensmitteln zeigt den wahren Genießer. Da könnte frau sich fast wünschen, „Lachs in seinen Händen“ zu sein…. Das Ergebnis war jedenfalls sensationell – „mouth-watering“. Roh marinierter Lachs auf Kartoffel-Carpaccio von Stephen weiterlesen

Menü: „Sechs zum Essen“

Am letzten Wochenende war „SECHS ZUM ESSEN“ angesagt: Wie im gleichnamigen Tatort (für mich als Fan des Genres übrigens eine der besten Tatort-Folgen schlechthin), trafen wir uns zu sechst zum gemeinsamen Kochen und Essen. Während im Krimi die erotischen Sehnsüchte der Beteiligten im Mittelpunkt stehen, ist unser Ansinnen stets der kulinarische Genuss: Leckeres Essen mit Freunden, bei gutem Wein und inspirierenden Gesprächen – es gibt (fast) nichts Schöneres….
Ich fand die Komposition unseres Menüs diesmal besonders gelungen und deshalb stelle ich die einzelnen Gerichte hier vor – zur Inspiration und zum Nachkochen. Menü: „Sechs zum Essen“ weiterlesen

Lamm-Cuchifrito mit gebratenem Fenchel by Martin und Edite

Lamm-Cuchifrito mit Fenchel und Spinat-OstertorteCuchifrito oder auch Cochifrito ist ein deftiges Fleischgericht aus der Extremadura, der südwestlichen Grenzregion Spaniens zu Portugal. Der Name „Cuchifrito“ leitet sich von dem Wort cuchí oder cochino (Schwein) und frito (gebraten) abNeben der ursprünglichen Zubereitung mit Schweinefleisch gibt es auch Varianten mit Lamm oder Zicklein. Das folgende Lamm-Cuchifrito von unseren Kochfreunden Martin und Edite war ein Gedicht – butterzartes Fleisch und eine würzig-aromatische Soße… Lamm-Cuchifrito mit gebratenem Fenchel by Martin und Edite weiterlesen

Klausenburger Kraut – Sauerkrautauflauf siebenbürgisch

„Sei mir gegrüßt, mein Sauerkraut,
Holdselig sind deine Gerüche!“ (Heinrich Heine)

Heine muss ein Gourmet gewesen sein. Auch wenn der Geruch nach Sauerkraut heute nicht mehr so ganz in die (Designer)Küchen zu passen scheint – ich bin ein Fan von (selbst eingelegten) Sauerkraut und esse es am liebsten roh, als Salat, mit einem Schuss Olivenöl und frischem gemahlenem Pfeffer. Roh, d. h. ungekocht bzw. nicht pasteurisiert, ist es am gesündesten, denn nur dann bleiben die probiotischen Mikroorganismen am Leben.

Klausenburger-Kraut-Sauerkraut-Siebenbuergen-Polenta
Klausenburger Kraut mit Polentakruste

Eine einfache und äußerst schmackhafte Zubereitungsform ist das sogenannte „Klausenburger Kraut“, ein fester Bestandteil der traditionellen siebenbürgischen Küche. Es existieren unzählige regionale Varianten davon und auch in Ungarn kennt man es unter dem Namen: „Kolozsvari Kaposzta“. Benannt ist dieser Auflauf nach der Stadt Klausenburg (Cluj-Napoca/Kolozsvár), die im Nordwesten Rumäniens liegt.

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Dorade gut gebettet – auf Orangen – Thymian – Kartoffeln

Jedes Jahr nehme ich mir vor, mehr Fisch zu essen, traue mich aber nicht so richtig ‚ran, an den Fisch. Entweder scheue ich den Geruch, der beim Braten eventuell entsteht und  über unsere offene Küche in jede Ecke der Wohnung kriecht, oder die Gräten machen mir zu schaffen. Fischstäbchen sind auch keine echte Alternative, zumal ich keinen panierten Fisch mag. Lange Rede, kurzer Sinn: Auch für Fisch-Skeptiker/innen gibt es eine Lösung und ein passendes Rezept: die Dorade im Backofen, schmeckt nach Sommer und geht auch im Winter (jetzt ist Orangen-Zeit und frischen Thymian gibt es ganzjährig) – ein komplettes, leckeres Gericht wenn Gäste kommen und man/frau nicht viel Zeit oder Lust zum Vorbereiten hat. Dorade gut gebettet – auf Orangen – Thymian – Kartoffeln weiterlesen

Tafelspitz für Sissi

Bei den niedrigen Außentemperaturen hatte ich gestern mal wieder Lust auf ein „Süppchen“.  Diesmal sollte es nicht nur eine Brühe geben, sondern auch das „Suppenfleisch“ – der Tafelspitz – musste als Hauptgericht zum Einsatz kommen. Nun ist gekochtes Fleisch oft mit der Assoziation von Krankenhaus-Kost behaftet; blasse, trockene „Lappen“, wenn man Glück hat mit irgendeiner Soße, die das Hinunterschlucken erleichtert. Genuss ist anders. Aber zum Glück ist das nur ein Vorurteil, denn der Tafelspitz – und dabei handelt es sich um Siedfleisch – belehrt uns eines Besseren. Tafelspitz für Sissi weiterlesen

Einfach, schnell und gut! Radicchio mit Rinderfilet und Gorgonzola

Wie findet man ein einfaches Rezept mit Rinderfilet, Radicchio und Gorgonzola? (Gastbeitrag von Stephan)

Vorweg: Ich kann nicht kochen, aber in bin ein wirklich sehr guter Esser; und wenn ich Glück habe, ein einigermaßen guter Zubereiter.

Vor vielen Jahren verbrachte ich meinen Herbsturlaub einmal in einem schönen, einsamen gelegenen Agriturismo in der Toscana, auf einem Berg gegenüber von Voltera. Am Tag der Anreise lag bei leerem Kühlschrank die Frage nahe: „Lass uns was essen gehen, nur wo?“ Der Reiseführer nannte Adressen, die auf kurvigen Strassen nicht unter 20km entfernt lagen. „Unten im Tal war so eine Kneipe neben einer Tankstelle. Da wo der große leere Parkplatz ist? Lass uns da doch mal schauen.“ Einfach, schnell und gut! Radicchio mit Rinderfilet und Gorgonzola weiterlesen