Rhabarber-Rahm-Kuchen-Saarland-Header

Rhabarber-Sahne-Quark-Kuchen aus dem Saarland

Jetzt ist Rhabarberzeit, und ich habe bestimmt zehn verschiedene Rezepte für Rhabarberkuchen.  Meine neueste Errungenschaft ist eines aus dem Saarland. Dort waren wir am letzten Wochenende mit Freunden (und Fahrrädern) unterwegs.

Die Saarländer verstehen etwas vom Essen und Trinken;
nicht umsonst heisst es dort, „Hauptsach’ gut gess’!“. Bei Waltraud und Klaus in Bous haben wir dann auch sehr lecker gegessen. Leider aber auch so viel, dass für den Rhabarber-Sahne-Quark-Kuchen, den Waltraud für uns gebacken hatte, beim besten Willen keine „Kapazitäten“ mehr frei waren. Zum Glück gab sie uns eine gute Portion davon mit.

Rhabarber-Rahm-Kuchen-Saarlaendisch

Zu später Stunde, im Hotelzimmer, musste „mein“ Stück dann doch noch dran glauben. Ich habe es heimlich verschlungen, während mein Mann im Bad war. Der Restkuchen hat die Nacht aber auch nicht überlebt. Ich hörte ein Rascheln und wusste, das kann nur mein Mann sein… Und weil dieser Rhabarberkuchen mit seinem Sahne-Quark-Rhabarber-Belag so lecker war, habe ich ihn heute nachgebacken – vielen Dank für das tolle Rezept, liebe „Bous“er!

Zutaten für eine Springform von 26 cm Durchmesser (oder zwei kleine Springformen):
Zutaten für den Boden: Der Boden ist ein Mürbeteig und die hier angegebenen Zutaten ergeben zwei Böden (26 cm) oder vier kleine Böden. Ich friere den überschüssigen Teig ein.
300 g Mehl, 200 g kalte Butter, 100 g Zucker, eine Prise Salz.

Zutaten für den Belag: 3-4 Stangen Rhabarber, geschält und gewürfelt sollte das etwa 350 g ergeben, 3-4 kleine Erdbeeren, 1 Ei (getrennt), 80 -100 g Zucker, 350 ml Sahne, 250 g Magerquark, 1 Päckchen Sahne- oder Vanille-Puddingpulver.Rhabarber-Rahm-Kuchen-aus-dem-Saarland

Zubereitung des Bodens: Die Zutaten für den Teig schnell verkneten und diesen mindestens 1/2 Stunde im Kühlschrank ruhen lassen. Danach dünn (1/2 cm) ausrollen und den Boden der Form damit auskleiden.

Zubereitung des Belages: Den Rhabarber schälen und in kleine Würfel schneiden. Ich habe ihn in der Mikrowelle 4-5 Minuten gegart. Die Sahne mit Puddingpulver, Eigelb, Zucker und Quark gut verrühren, am besten mit dem Mixer. Die Rhabarberwürfel unter die Masse heben. Das Eiweiß mit einer Prise Salz zu Schnee schlagen und am Schluss unterheben. Erdbeer-Würfel darüber streuen und den Belag auf dem Boden verteilen. Das Ganze etwa 45 Minuten bei 175 Grad im vorgeheizten Backofen backen. Mit Backpapier abdecken, falls die Oberfläche zu schnell bräunt.

Auch wenn es schwer fällt – unbedingt abkühlen lassen, sonst ist der Belag zu flüssig. Und dann: Augen zu und genießen!

Wer Rhabarbar-Kuchen mag, hier gibt es noch ein Rezept für Rhabarbar-Himbeer-Baiser-Torte.

4 Kommentare zu “Rhabarber-Sahne-Quark-Kuchen aus dem Saarland”

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