Gedeckter-Apfelkuchen

Gedeckter Apfelkuchen mit Mürbeteig

Wie kriege ich meinen Mann dazu mehr Obst zu essen? Ganz einfach: Ich backe einen Apfelkuchen aus Mürbeteig. Dieses Mal ist es einer mit „Deckel“ (auch wenn das hier wie Streusel aussieht) und mit vielen Äpfeln.Gedeckter-Apfelkuchen-MuerbeteigZutaten: Das klassische süße Mürbeteig-Rezept beinhaltet aus drei Grundzutaten, im Verhältnis: 3:2:1, d. h.  3 Teile Mehl, 2 Teile Butter, 1 Teil Zucker. Backpulver hat im Mürbeteig nichts verloren. Manchmal gebe ich  etwas abgeriebene Zitronen- oder Orangenschale dazu. Für eine große Tarte-Form von 26-28 cm Durchmesser (oder zwei kleine): 300 g Mehl (405), 200 g Butter und 100 g Zucker. Für die Füllung: 4 Äpfel (säurebetonte Sorten), 1 Biozitrone, 1-2 EL gute Semmelbrösel, etwas Zucker.

Füllung: Für eine kleine Tarte mit einem Durchmesser von 18 cm habe ich fünf mittelgroße Äpfel geschält, mit dem Gemüse-Hobel so fein wie möglich in Scheiben gehobelt und mit ein wenig Zitronensaft und abgeriebener Bio-Zitronenschale vermischt. Ich mag den Kuchen am liebsten, wenn die Apfel-Schicht schön dick ist. Das Aroma der Äpfel entscheidet über die „Qualität“ des Kuchens. Ich nehme gerne die Sorten Elstar, Rubinette oder Boskoop. Besonders der Boskoop ist ein guter Backapfel, er hat einen hohen Säure- und einen hohen Zuckergehalt. Außerdem ist sein Allergen-Gehalt niedrig, er kann für Menschen, die empfindlich auf Äpfel reagieren, eine Alternative sein.

Zubereitung: Die kalte Butter wird in kleine Stücke geschnitten und mit dem Zucker verknetet. Dann kommt das Mehl hinzu und alles muss schnell zu einem glatten Teig verarbeitet werden.  Zu langes Kneten führt dazu, dass das Fett im Teig zu weich wird und austritt und der Teig nachher bröckelt. Ich rolle ich ihn gleich zwischen Frischhaltefolie dünn aus, am besten zwei Kugeln formen und kreisförmig auswalken. Einen Teigkreis  drücke ich in die Tarte-Form (bitte mit Backpapier unterlegen). Der Teig muss unbedingt mindestens eine halbe Stunde ruhen, das kann er aber auch in der Form. Ich stelle ihn bei diesen Temperaturen auf die Terrasse (Vorsicht: Katzen essen gerne Mürbeteig – zumindest die von Jutta). Nach der Kühlzeit streue ich ein bis zwei Esslöffel Semmelbrösel und ein wenig Zucker auf den Tarte-Boden und fülle die Äpfel ein. Zum Schluss kommt der „Deckel“ darauf. Diesen steche ich mit der Gabel einige Male ein, damit der Dampf entweichen kann und backe ihn im vorgeheizten Backofen bei 180° C ca. 40 Minuten.
Den fertigen Kuchen bestreue ich mit Puderzucker und einer Prise Zimt. Ein Bällchen Vanille-Eis passt auch gut dazu, vor allem, wenn der Kuchen noch warm ist.

Und das ist aus dem Rest-Teig entstanden: eine Variante mit Quittenmus, kandierten Orangenschalen und Walnüssen (so ähnlich wie bereits in „Menage a trois“ beschrieben). Ein wenig verspielt, weil ich ein schönes Förmchen von meiner Freundin Karen geschenkt bekommen habe.

Kuchen-mit-Quittenmus-Orangenschalen-Walnuessen-MuerbeteigDer Apfelkuchen war trotzdem der absolute Favorit….

5 Kommentare zu “Gedeckter Apfelkuchen mit Mürbeteig”

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