Was vom Teige übrig blieb: Suppenstrudel siebenbürgisch

Suppen sind „soulfood“, das war schon so, bevor es den neudeutschen Begriff dafür gab.  Wenn es mir schlecht ging, half eine gute „Strudelsuppe“. Das Rezept für die Suppenzubereitung habe ich bereits an anderer Stelle beschrieben, hier geht es um die „Strudel“, die nicht umsonst so heißen wie ihre „großen Brüder“ (Apfelstrudel, Topfenstrudel usw.).  Was vom Teige übrig blieb: Suppenstrudel siebenbürgisch weiterlesen

Honig-Olivenöl-Brot

Die Deutschen sind wieder Weltmeister – in einer ungewöhnlichen Disziplin: Im Honigschlecken, pardon, -konsumieren. Laut Statistik verbraucht jeder Deutsche etwa 1,1 kg Honig pro Jahr, mehr als jeder andere Mensch weltweit. So viel, dass Dreiviertel des Honigs importiert werden muss, um unsere Honig-Lust zu stillen.

Die Frage, die mich beschäftigt: Wo schmieren wir uns den süßen Saft hin oder drauf? Nun, ich habe vielleicht des Rätsels Lösung, denn neulich bot sich mir folgendes Szenario: 15 Uhr, ich betrete abgekämpft und in der Hoffnung auf  Entspannung die Damen-Sauna, und wo gerate ich hinein? Honig-Olivenöl-Brot weiterlesen

Budapester Schokoladenrücken

Meine Freundin Gabi schickte mir an ihrem Geburtstag das folgende Rezept und die Geschichte zu ihrem „Familienkuchen“:

Im Mai 84 wachte ich eines Morgens auf und verspürte einen unbändigen Tatendrang. Noch sieben Tage bis zum Geburtstermin meiner Tochter. Jetzt war Nestbau angesagt. Mit unserem alten Mercedes-Bus holte ich frisches Quellwasser aus dem Wald, kaufte auf dem Heimweg gigantische Vorräte und putzte in der Wohnung alles, was sich nicht wehren konnte. Zu guter Letzt entschied ich, die Aktion mit einem Kuchen zu krönen. In diesem Metier noch unerfahren, fand ich in meinem Schulkochbuch das Richtige: Budapester Schokoladenrücken. Budapester Schokoladenrücken weiterlesen

Dorade gut gebettet – auf Orangen – Thymian – Kartoffeln

Jedes Jahr nehme ich mir vor, mehr Fisch zu essen, traue mich aber nicht so richtig ‚ran, an den Fisch. Entweder scheue ich den Geruch, der beim Braten eventuell entsteht und  über unsere offene Küche in jede Ecke der Wohnung kriecht, oder die Gräten machen mir zu schaffen. Fischstäbchen sind auch keine echte Alternative, zumal ich keinen panierten Fisch mag. Lange Rede, kurzer Sinn: Auch für Fisch-Skeptiker/innen gibt es eine Lösung und ein passendes Rezept: die Dorade im Backofen, schmeckt nach Sommer und geht auch im Winter (jetzt ist Orangen-Zeit und frischen Thymian gibt es ganzjährig) – ein komplettes, leckeres Gericht wenn Gäste kommen und man/frau nicht viel Zeit oder Lust zum Vorbereiten hat. Dorade gut gebettet – auf Orangen – Thymian – Kartoffeln weiterlesen