Rote-Bete-Terrine mit Joghurt-Meerrettich

Rote-Bete-Terrine mit Joghurt-Meerrettich-Soße

Diese kleine pikante Beilage mit Rote Bete habe ich zum ersten Mal bei Martina im Weincafe gegessen, allerdings nicht zum Tafelspitz, sondern als Vorspeise. Weil ich sie so erfrischend fand, habe ich sie „nachgekocht“, ohne richtiges Rezept, eher nach Geschmack.
Rote Bete gibt es im Handel roh als Knolle, in der Vakuumverpackung, als vorgekochte Knollen oder Scheiben im Glas, eingelegt in Gewürz-Sud.

Nach meiner Erfahrung schmeckt die Terrine am besten aus eingelegten Rote-Beten. Sie sollten allerdings mit Zucker oder Honig eingelegt sein, oft wird Süßstoff verwendet, der den Geschmack verfälscht.Rote-Bete-Terrine

Zutaten: Für 4-6 Portionen – (je nach Größe der Form) habe ich folgende Zutaten gebraucht: 350 g abgetropfte Scheiben Rote Bete aus dem Glas (oder 250 g und 100 g eingelegte Perlzwiebeln), den Sud  bitte auffangen und 200 ml abmessen, frischen Dill, je nach Gusto, 3 Blätter Gelatine, Pfeffer, Salz, etwas Honig oder Agaven-Dicksaft.

Zutaten für die Soße: Ich habe cremigen Naturjoghurt (3,5%-Fett) mit etwas Bio-Zitronenschale und Meerrettich (z. B. Tafelmeerrettich aus dem Glas) vermischt. Je nach Vorliebe, kann man das Verhältnis der Zutaten variieren, Hauptsache die Soße schmeckt ausgewogen und ist nicht zu scharf. Wer es üppiger mag, kann natürlich auch saure Sahne oder Schmand nehmen.

Zubereitung: Die Rote Bete Scheiben schneide ich in kleine Würfel, vermische sie mit dem frischen Dill und verteile sie in die kalt ausgespülten Formen (ich habe dafür die Glas-Teelichter von Ikea genommen, weil sie die richtige Größe und eine konische Form haben). Dann weiche ich die Gelatine in kaltem Wasser ein, nach fünf Minuten sollte sie weich sein und wird ausgedrückt. In der Zwischenzeit erhitze ich den Sud, würze mit Salz und Pfeffer und wenn es sein muss mit ein bisschen Honig nach. Dann löse ich die Gelatine darin auf, gieße den Sud über die Rote Bete Würfel und stelle die Gläschen kühl, damit das Ganze gelieren kann (das dauert schon mal 2-3 Stunden).

Vor dem Servieren stelle ich die Gläschen kurz in heißes Wasser, dann lösen sich die Terrinen leichter aus der Form, fahre mit einem spitzen Messer innen um den Rand herum, stürze sie auf einen flachen Teller und dekoriere mit etwas Petersilie oder noch besser mit Dill. Nur noch einen Klecks Soße dazu und dann sind sie fertig.

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