Ricotta-Gnocchi – die leichten Italiener

Es gibt Rezepte, die schon beim Durchlesen mühelos den Sprung auf meine Liste „Unbedingt Ausprobieren“ schaffen. Beim ersten Kochversuch trennt sich jedoch schnell die Spreu vom Weizen und ich weiß, ob das Gericht seinen Platz dort auch verdient. Die  Ricotta-Gnocchi entwickelten sich schnell zum „Dauerbrenner“ und andere Gnocchi, z. B. aus Kartoffeln, haben selten eine Chance … (außer „Wuzerl„). Das Rezept kann ich mittlerweile auswendig, ist ja auch keine Kunst, die Anzahl der Zutaten ist überschaubar und die Zubereitung einfach. Ihr könnt mit diesen Gnocchi Gäste glücklich machen ( … und Eindruck schinden), ohne vorher Stunden in der Küche verbringen zu müssen. Ricotta-Gnocchi – die leichten Italiener weiterlesen

Tafelspitz für Sissi

Bei den niedrigen Außentemperaturen hatte ich gestern mal wieder Lust auf ein „Süppchen“.  Diesmal sollte es nicht nur eine Brühe geben, sondern auch das „Suppenfleisch“ – der Tafelspitz – musste als Hauptgericht zum Einsatz kommen. Nun ist gekochtes Fleisch oft mit der Assoziation von Krankenhaus-Kost behaftet; blasse, trockene „Lappen“, wenn man Glück hat mit irgendeiner Soße, die das Hinunterschlucken erleichtert. Genuss ist anders. Aber zum Glück ist das nur ein Vorurteil, denn der Tafelspitz – und dabei handelt es sich um Siedfleisch – belehrt uns eines Besseren. Tafelspitz für Sissi weiterlesen

Rote-Bete-Terrine mit Joghurt-Meerrettich-Soße

Diese kleine pikante Beilage mit Rote Bete habe ich zum ersten Mal bei Martina im Weincafe gegessen, allerdings nicht zum Tafelspitz, sondern als Vorspeise. Weil ich sie so erfrischend fand, habe ich sie „nachgekocht“, ohne richtiges Rezept, eher nach Geschmack.
Rote Bete gibt es im Handel roh als Knolle, in der Vakuumverpackung, als vorgekochte Knollen oder Scheiben im Glas, eingelegt in Gewürz-Sud.

Nach meiner Erfahrung schmeckt die Terrine am besten aus eingelegten Rote-Beten. Sie sollten allerdings mit Zucker oder Honig eingelegt sein, oft wird Süßstoff verwendet, der den Geschmack verfälscht. Rote-Bete-Terrine mit Joghurt-Meerrettich-Soße weiterlesen

Ausziehen, bitte – Strudelteig für Fortgeschrittene

Ich erinnere mich an eine Begebenheit aus meiner „Anfangszeit“ in Deutschland. Wir (meine Familie und ich) waren in einem Übergangswohnheim im Schwäbischen untergebracht. Zusammen mit anderen Spätaussiedlern teilten wir uns die Küche. An eine Großfamilie aus einem kleinen Dorf im Banat denke ich gerne, besonders an die „Oma“, eine rundliche, handfeste Siebzigjährige. Eines Tages – ich kam aus der Schule – war die Gemeinschaftsküche abgeschlossen.

Durch das Glasfenster in der Küchentür spähte ich hinein und sah die Oma zusammengesunken auf einem Stuhl sitzen. Auf mein Klopfen sprang sie auf um mir zu öffnen. Ich traute meinen Augen nicht: Der Esstisch, der Platz für mindestens 10 Personen bot, war bedeckt mit einer hauchdünnen, goldgelben „Tischdecke“ aus  – Strudelteig. Sie musste Stunden damit verbracht haben, dieses Kunstwerk herzustellen… . Ausziehen, bitte – Strudelteig für Fortgeschrittene weiterlesen

Pistazie trifft Limoncello – eine italienische Versuchung

Pünktlich zum Advent ist bei mir der „Backzwang“ ausgebrochen (das sagt zumindest mein Mann) – eigentlich kann von „Zwang“ keine Rede sein, denn ich backe immer gerne und drei Plätzchensorten sind ja eher eine bescheidene Ausbeute. Ein Rezept stelle ich euch vor:

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