Kaesekuchen-Cheese-Cake

C H E E S E ! – Cake

Ich liebe Käsekuchen – und nicht nur ich – denn auf jedem guten Kuchenbuffet darf er nicht fehlen und es gibt sicher 1000 Varianten und Rezepte davon. Doch manchmal bleibt das cheese!-Lächeln einem im Halse stecken – weil der gemeine Käsekuchen pappig, mehlig, fade schmeckt, ganz zu schweigen von dem Kuchenboden, der oft unter der Serviette versteckt, übrig bleibt.

Ich habe viele Käsekuchen getestet, den bisher besten gibt es im Salon Schmitz in Köln. (http://www.salonschmitz.com/) Käsekuchen-Cheese-Cake-RezeptObwohl ich alle Register gezogen habe, waren die Inhaber nicht bereit, das Geheimnis ihres Käsekuchens zu verraten – angeblich ein Familien-Rezept aus dem Schwäbischen…. Ich nehme immer mal wieder eine Kostprobe, wenn ich in Köln bin – kann ich nur empfehlen, und nicht nur den Kuchen, auch sonst ist der Salon einen Besuch wert – moderne Kunst an den Wänden, interessantes Publikum und leckere kleine Gerichte, Salate, Quiches.

Doch zurück zum Käsekuchen, denn ich suche natürlich immer noch nach dem ultimativen Rezept – und habe mittlerweile zwei Favoriten: Bettys Käsekuchen von Lea Linster  und folgende „Eigenkreation“, eine Synthese aus verschiedenen Rezepten,  ich nenne ihn einfach: Mary’s Cheese-Cake.

Käsekuchen-Cheese-Cake-RezeptZutaten für den Teig, der eigentlich kein Teig ist: 125g Vollkornbutterkekse  und 125g Amarettini (diese runden, kleinen, die man zum Espresso bekommt), sowie 100g kalte Butter.

Zutaten für die Füllung: 250g Ricotta, 250g Quark (20-40%), 250g Mascarpone, 250g Frischkäse (z. B. Philadelphia), 5 ganze Eier (zimmerwarm!), 5 Esslöffel Zucker + 2 Päckchen Vanille-Zucker oder etwas mehr Zucker und Vanillemark aus einer Schote sowie 1 Teelöffel Speisestärke.

Zubereitung:Die Kekse und Amarettini fülle ich in eine Gefriertüte (3l) und walke mit dem Nudelholz darüber bis sie zu Brösel zerkleinert sind. Dann verknete ich diese mit der in kleine Stücke geschnittenen Butter. Diese Masse reicht für eine Backform von 26-28 cm Durchmesser. Ich backe lieber in zwei kleine Formen (ca. 18-20cm Durchmesser), die mit Backpapier ausgelegt sind. Die Krümelmasse wird mit den Fingern fest hineingedrückt. Dann ab in den Kühlschrank, mindestens eine halbe Stunde sollte die Keksmasse kühlen.

Für die Füllung werden die Eier ganz mit dem Zucker und der Speisestärke verrührt bzw. mit dem Mixer aufgeschlagen, dann die verschiedenen Quark-Käsesorten nach und nach dazugerührt bis eine homogene Masse entstanden ist.

Der Backofen sollte auf 175°C vorgeheizt sein, die Kuchen brauchen ca. 40 Minuten, auf dem zweiten Einschub von unten.

Am besten schmeckt der Käsekuchen gekühlt, dann wird der Boden schön fest und karamellig. Bei uns überlebt ein kleiner Kuchen den Backtag oft nicht, denn er ist auch als Dessert köstlich, z. B. mit einem guten Glas Rotwein… und diese Kombination zaubert ein Lächeln auf die Lippen der Genießer – bitte ausprobieren!

Tipp: Die Backformen sollten auslaufsicher sein, ansonsten empfehle ich ein Stück Alufolie unter die Kuchenformen zu legen, da die Butter im Keks-Teig flüssig wird und eventuell ausläuft.

2 Kommentare zu “C H E E S E ! – Cake”

  1. So, der erste Testkuchen wurde unters Volk gebracht – hier ein Tipp von Jutta:
    Damit die Kuchenoberfläche nicht reißt, sollte man ihn im Backofen langsam abkühlen lassen und/oder gleich nach dem Herausnehmen aus dem Backofen mit einem Messer rundum zwischen dem Kuchen und der Form entlang fahren, damit die Käsemasse nicht an der Form kleben bleibt.
    Gutes Gelingen allen, die das Rezept nachbacken. Marie

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