Beilage Nr.1 zum Federvieh: Rotkraut im Apfelmantel

Die „Thanksgiving-Pute“ in ihrer nackten, knusprigen Pracht gibt es samt Rezept im Gastbeitrag von Jutta – Die Pute hat hervorragend geschmeckt, nicht zuletzt dank des nächtlichen Sole-Bades, das ihr Jutta angedeihen ließ. Als Beilagen gab es Kartoffelklöße mit einer feinen Soße und gefüllte Äpfel.

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Die Zubereitung der Äpfel war mein Part und hier kommt das Rezept: Beilage Nr.1 zum Federvieh: Rotkraut im Apfelmantel weiterlesen

Focaccia mit Rosmarin oder Walnüssen

Schon wieder Hefeteig-Rezept, aber mit Kartoffeln. Wer nicht weiß, wie man mit der „Diva“ Hefeteig umgeht, möge den Artikel dazu vor dem Backen bitte durchlesen. Heute gibt es eine pikante italienische Variante: Focaccia (Mehrzahl: Focacce)

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Sie stammt aus Ligurien und die Menschen dort essen sie bereits zum Frühstück, als Imbiss zwischendurch oder als mundgerechte Häppchen zum Aperitif.  Obwohl sie an eine Pizza erinnert, gibt es wesentliche Unterschiede: Focaccia mit Rosmarin oder Walnüssen weiterlesen

Integration auf hessisch – aber bitte „mit Musik“

Mein erstes „hessisches“ Date hatte ich – wie sich das gehört – in einer Ebbelwoi-Kneipe mit einem idyllischen Garten, unter Kastanienbäumen. Ich kannte bis zu diesem Zeitpunkt weder die hessische Lebensart des „Äppler„- Trinkens, noch irgendwelche hessische Spezialitäten.

Sehr gespannt und auch ein bisschen „hibbellisch“ (hessisch für nervös, aufgeregt) studierte ich die Speisekarte. Unter „Grie Soß“ konnte ich mir noch etwas vorstellen, aber bei „Handkäs mit Musik“ war ich schon sehr unsicher. Ob man den mit den Händen aß? Integration auf hessisch – aber bitte „mit Musik“ weiterlesen

Einfach, schnell und gut! Radicchio mit Rinderfilet und Gorgonzola

Wie findet man ein einfaches Rezept mit Rinderfilet, Radicchio und Gorgonzola? (Gastbeitrag von Stephan)

Vorweg: Ich kann nicht kochen, aber in bin ein wirklich sehr guter Esser; und wenn ich Glück habe, ein einigermaßen guter Zubereiter.

Vor vielen Jahren verbrachte ich meinen Herbsturlaub einmal in einem schönen, einsamen gelegenen Agriturismo in der Toscana, auf einem Berg gegenüber von Voltera. Am Tag der Anreise lag bei leerem Kühlschrank die Frage nahe: „Lass uns was essen gehen, nur wo?“ Der Reiseführer nannte Adressen, die auf kurvigen Strassen nicht unter 20km entfernt lagen. „Unten im Tal war so eine Kneipe neben einer Tankstelle. Da wo der große leere Parkplatz ist? Lass uns da doch mal schauen.“ Einfach, schnell und gut! Radicchio mit Rinderfilet und Gorgonzola weiterlesen

Nackte Banane im Mini-Gugelhupf

Bananen esse  ich nur, wenn sie noch nicht ganz reif sind. Was tun also, wenn mal einige Exemplare mit leicht bräunlicher Schale übrig bleiben? Natürlich werfe ich sie nicht weg – sie sind wahre Super-Früchte, nein eigentlich sind Bananen Beeren, und sie kommen auch noch in der eigenen Verpackung daher. Apropos Verpackung – schon mal was von der „nackten Banane“ gehört?  Nein, nichts Unanständiges – viel schlimmer: Bananen ohne Schale – in Folie verpackt im Supermarkt-Regal. Ob die Österreicher (die haben das nämlich verzapft) schon mal was von Nachhaltigkeit gehört haben?
Rezept-Mini-Gugelhupf-mit-Bananenteig Nackte Banane im Mini-Gugelhupf weiterlesen

Die leckerste Ménage à trois – Mürbeteig

Wie wird ein Mürbeteig richtig gut? Dreiecksbeziehungen können aufregend, anregend, kompliziert oder zermürbend sein – die folgende ist schlicht und ergreifend lecker, einfach und mürbe: Mehl, Zucker, Fett und sonst nichts. Nur das (Mengen)verhältnis zwischen den Protagonisten muss stimmen.

Mürbeteig gibt es in vielen Varianten, sowohl süß als auch salzig. Er ist sehr vielseitig einsetzbar und schnell zubereitet. Ich backe oft und gerne Tartes mit Früchten und deshalb stelle ich zuerst eine süße Variante vor. Die leckerste Ménage à trois – Mürbeteig weiterlesen

Eggs, Eggs, Eggs… Schatz, wie willst du deine Eier?

Diese Frage (an den Mann ihres/seines Herzens gestellt) kann durchaus etwas darüber aussagen, in welcher Phase der Beziehung frau/man sich gerade befindet …
Mir fällt dazu natürlich auch Loriots Sketch:
„Das Frühstücksei“ 
 ein, das Parade-Beispiel für „gelungene“ Paar-Kommunikation – und immer wieder ein Genuss.

Weil ich gerne Eier esse (außer roh!)  habe ich mich mal näher mit ihnen beschäftigt und viel Neues erfahren. Hier eine „Kostprobe“:

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Vom Umgang mit einer Diva…

oder: Der (lange) Weg zum perfekten Hefeteig…

Schon als kleines Mädchen habe ich das Näschen verbotenerweise in den warmen,  weichen Hefeteig gedrückt, den meine Oma Rosi zubereitet und zum „Aufgehen“, mit einem Küchentuch abgedeckt, an einem warmen Ort (z. B. unter der Daunendecke, im Bett)  versteckt hat.Hefeteig-Hörnchen-Rezept

Seither ist der Hefeteig mein liebster Teig – seine Zubereitung allerdings ist eine Kunst, die nicht nur vom Können der Bäckerin abhängt – der Hefeteig ist launisch, unberechenbar, mal zu stark aufgeplustert oder kraftlos und schlaff. Er bedarf also in jedem  Fall besonderer Behandlung… aber zunächst einige Fakten zu den Grundzutaten: Vom Umgang mit einer Diva… weiterlesen

Ich muss noch etwas klären… Butterschmalz

Butterschmalz-geklärte-Butter-ButterfettIch verwende gerne geklärte Butter, auch Butterschmalz oder Butterfett genannt. Normale Butter enthält ca. 80% reines Fett, der Rest ist Milcheiweiß, Wasser und Milchzucker. Um reines Butterfett zu erhalten, schmelze ich die Butter in einem Topf bei mittlerer Hitze langsam, bis  an der Oberfläche eine Schaumschicht (Siedeschaum) aus Milcheiweiß erscheint. Diese kann mit einem Schaumlöffel entfernt werden. Auch am Topfboden setzt sich ein Teil des  Milcheiweißes ab. Durch das vorsichtige Abgießen bekommt man  goldgelbes Butterschmalz, der milchige Bodensatz bleibt im Topf. Beim Abkühlen wird das Fett fest und hält sich im Kühlschrank in einem gut verschlossenen Glas einige Wochen. Ich muss noch etwas klären… Butterschmalz weiterlesen

Wirsing mit Wuzerl

Manche Gerichte – wie Wirsing mit Wuzerl – entstehen eher durch Zufall, ich wollte eigentlich eine Wirsing-Kartoffelroulade nachkochen, hatte aber kein Rezept…  Also war Improvisieren angesagt.

Wirsing, die eleganteste unter den Kohlarten, hat 31 Kilokalorien pro 100 g, enthält wie alle Kohlsorten reichlich Senföle, doppelt so viel Eiweiß, Fette,  Eisen und Phosphor wie Weiß- oder Rotkohl, außerdem  mehrere B-Vitamine und Vitamin C. Das perfekte (Winter)gemüse!

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